Auch dieses Jahr haben wir (Ute,
Ingo und ich) am 12 Stundenrennen in Külsheim teilgenommen. Der Veranstalter hat
auch dieses Jahr wieder eine tolle Strecke ausgewählt, die alles hat, was sich
ein Mountainbiker wünscht. Pünktlich um 9:00 Uhr ging es am Samstag los. Unsere
Taktik sah so aus, dass Ute startet und wir uns so von dem Getümmel fernhalten.
Das hat auch gut funktioniert, Ingo und ich hatten bei unseren ersten Runden
freie Bahn auf den engen Singletrails. Zuerst ist jeder von uns eine Runde
gefahren, beim zweiten Mal versuchten Ingo und ich Doppelrunden, was sich im
Nachhinein als Fehler herausstellte. In der zweiten Runde wurde mir fast schwarz
vor Augen, nur um das Tempo zu halten. Danach hatte ich einfach nicht mehr genug
Zeit zum Erholen.
Die Strecke hatte es in sich, gleich nach dem Start
folgte ein Anstieg auf Schotter gefolgt von Sigletrails durch dichtes Gestrüpp
und einer 10m breiten ca 1 km langen Schotterautobahn. Zur Krönung wurden auf
dem Truppenübungsplatz von Külsheim die Panzerhügel eingebaut. Zum Schluß hatten
die Külsheimer noch die Schlammabfahrt (war letzes Jahr verschlammt, dieses Jahr
war es trocken) und zwei kurze aber giftige Steigungen eingebaut bevor wieder
abwärts Richtung Stadion ging.
Wir (Trio de Janeiro) sind die 12 Stunden
sehr homogen durchgefahren, nur gegen 17:00 Uhr stellten sich leichte
Motivationsprobleme ein, die sich aber schnell legten als wir uns die letzten
Runden ausrechneten. Jeder musste auf seinen nächsten beiden Runden alles geben
damit der letzte Starter gegen 20:25 Uhr die letzte Runde in Angriff nehmen
konnte. Wir haben gekämpft und hatten, um es mit Jan Ulrichs Worten zu sagen,
nicht die Beine gehabt um die fehlenden 5 Minute rauszufahren. So kam ich gegen
20:29 Uhr, nach 20 Runden, rein und es hat nicht für eine weitere Runde
gereicht, wir brauchten etwa 33-35 Minuten für eine Runde. Trotzdem hat es für
das Trio de Janeiro zu einem tollen 21. Platz von 38 Mannschaften in der 4er
Teamwertung gereicht.
Fazit:
Wir haben zu dritt in den 12 Stunden 20
Runden, das sind 240 km und 3200 Hm, zurückgelegt und sind in der Wertung der
4er Mannschaften auf einen 21. Platz gekommen (von 38 4er-Mannschaften).
Ein großes Lob von mir geht an den Veranstalter, den Förderverein 2003
des FC Külsheim e.V. Er hat es geschafft das super 12 Stundenrennen von 2004 zu
toppen. Es war stets ausreichend Verpflegung für die Teilnehmer vorhanden. Das
Fahrerlager bestand aus vielen Mannschaftszelten, so dass fast jede Mannschaft
ein Quartier hatte. Die Teilnehmer wurden sehr herzlich empfangen: "ah toll, die
Heidelberger sind wieder dabei…" Nur an einem müssen sie noch arbeiten: Es waren
leider nur wegig Zuschauer im Stadion und an der Strecke, nur gegen Ende des
Rennens haben sich einige eingefunden, und diese mussten noch zu Befallsstürmen
überredet werden. Aber ich bin mir sicher der Förderverein 2003 des FC Külsheim
e.V. arbeitet schon an einer Verbesserung.
Danke für das schöne
Wochenende in Külsheim.
Bilder werden in Kürze folgen
Siegerliste 4-er
Mannschaften
Rundenzeiten
Internetseite des Veranstalters
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